Bottaro veröffentlicht seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht

Bottaro hat seinen Nachhaltigkeitsbericht 2025 veröffentlicht – das erste ESG-Berichtsdokument des Unternehmens: eine fundierte Daten- und Analysebasis, die Prozesse, Auswirkungen und Prioritäten zur Verbesserung klarer nachvollziehbar macht, mit einem Ansatz, der auf Messbarkeit und Kontinuität über die Zeit ausgerichtet ist.
Der Bericht wurde nach dem VSME-Standard (EFRAG) erstellt, der für nicht börsennotierte KMU entwickelt wurde, mit dem Ziel, strukturierte, transparente und vergleichbare Informationen zur Umwelt-, Sozial- und Governance-Performance bereitzustellen.
Kernstück des Dokuments ist ein Wesentlichkeitsanalyseprozess, der unter direkter Einbindung des Managements entwickelt wurde, um die bedeutendsten Auswirkungen der Unternehmensaktivitäten zu identifizieren.
Zu den zentralen wesentlichen Themen gehören insbesondere:
- Energie und Emissionen (Scope 1 und Scope 2)
- Materialeinsatz und Abfallmanagement
- Wassermanagement
- Menschen, Gesundheit und Sicherheit (Schulung und Inklusion)
- Ethik und Governance
Im Umweltbereich ist der Ansatz technisch und basiert auf Monitoring sowie kontinuierlicher Prozessverbesserung: Im Berichtszeitraum verzeichnet Bottaro 2.138,1 tCO₂eq (Scope 1+2) und einen Energieverbrauch von 6.755,4 MWh, wobei ein Teil bereits durch erneuerbare Quellen gedeckt ist. Die Verbesserungs-Roadmap konzentriert sich auf den Ausbau erneuerbarer Energien, die Optimierung des Energieverbrauchs und die Modernisierung der Produktionsinfrastruktur.
Im Bereich Wasser tragen indirekte Kühlsysteme und Sammelbecken dazu bei, die Grundwasserentnahme innerhalb der genehmigten Grenzwerte zu halten; bei den Materialien setzt das Modell auf die Verwertung von Stahlschrott, der in die Produktionskreisläufe der Partnerstahlwerke zurückgeführt und als Walzdraht mit hohem Recyclinganteil wiederverwendet wird.
Für die sozialen und Governance-Dimensionen hebt der Bericht eine stabile Organisationsstruktur hervor (überwiegend unbefristete Arbeitsverträge und vollständige Abdeckung durch Kollektivverträge), das Monitoring von Arbeitsunfällen sowie strukturierte Sicherheitsverfahren. Im Bereich Governance sind formale Instrumente aktiv – darunter Ethikkodex und Verhaltenskodex, das Organisations-, Management- und Kontrollmodell nach 231 (MOG 231) sowie Whistleblowing-Systeme – zur Stärkung von Transparenz und Verantwortlichkeit.
Mit Blick nach vorn gehören zu den geplanten Maßnahmen die Installation einer 999-kWp-Photovoltaikanlage, zusammen mit der Festlegung von Emissionsminderungszielen, der Stärkung der Datenerhebung und -analyse sowie der Konsolidierung von Managementsystemen und Zertifizierungen.
Möchten Sie mehr erfahren? Der vollständige Bericht ist hier verfügbar.
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