Online-MesseNachrichten
Stahlindustrie: das Schlimmste ist überstanden

Stahlindustrie: das Schlimmste ist überstanden

Stahlindustrie rechnet mit besseren Zeiten. Die deutsche Stahlindustrie hat nach eigener Einschätzung die wirtschaftliche Talsohle durchschritten. "Nach Monaten des konjunkturellen Einbruchs scheint für die Stahlindustrie in Deutschland das Schlimmste überstanden zu sein", sagte Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl. "Allerdings ist weiterhin davon auszugehen, dass 2010, vor allem vor dem Hintergrund der massiven Kostensteigerungen im Rohstoffbereich, noch ein sehr schweres Jahr für die Industrie werden wird." Kerkhoff rechnet weiterhin mit einer moderaten Erholung im laufenden Jahr. "Die Rohstahlproduktion in Deutschland wird in diesem Jahr sicherlich prozentual zweistellig zulegen", betonte Kerkhoff. "Unsere Prognose von Ende des vergangenen Jahres, derzufolge die Produktion um 10 bis 15 Prozent auf 36 bis Millionen Tonnen wachsen wird, ist nach unten inzwischen gut abgesichert. Trotz der inzwischen etwas aufgehellten Perspektiven wollen wir an dieser vorsichtigen Einschätzung jedoch festhalten." Im Jahr 2009 hatte der Konjunktureinbruch zu einem drastischen Rückgang der Stahlnachfrage geführt, wobei sich China als Stabilitätsanker erwies. "Im vergangenen Jahr ist die Weltrohstahlproduktion um acht Prozent gesunken. Klammert man China aus, wo das exorbitante Konjunkturpaket zu einer Sonderkonjunktur geführt hat, beläuft sich der Rückgang sogar auf etwa 22 Prozent", sagte Kerkhoff. Der Blick auf das Gesamtjahr verdecke jedoch, dass bereits zur Jahresmitte 2009 eine spürbare Erholung eingesetzt habe.

undefined
Dienstag, 23. März 2010

Vorgestellte Unternehmen

Klicken Sie auf das Symbol, um die Unternehmen nach der für Sie interessanten Branche zu filtern.