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Wirtschaftsvereinigung Stahl: Stahlkonjunktur im Sommer 2011

Wirtschaftsvereinigung Stahl: Stahlkonjunktur im Sommer 2011

Wirtschaftsvereinigung Stahl: Stahlkonjunktur im Sommer 2011.
Tempoverringerung bei den Bestellungen im zweiten Quartal.

Die Aufwärtsentwicklung bei den Walzstahlbestellungen hat sich zum Ende des ersten Halbjahres abgeschwächt. Die Auftragseingänge sind im zweiten Quartal gegenüber einem allerdings sehr starken ersten Jahresviertel 2011 saisonbereinigt um neun Prozent zurückgegangen. Das Niveau des Vorjahresquartals wurde um etwa ein Prozent unterschritten. Aber im bisherigen Jahresverlauf übersteigen die Orders den Vorjahreszeitraum um knapp zwei Prozent. Der Auftragsbestand liegt Ende Juni 11 Prozent über dem Vorjahresniveau. Nach wie vor kommen die größten Wachstumsimpulse für die Stahlnachfrage aus dem Inland. Ursächlich für die Tempoverringerung war auf der einen Seite, dass von den Lägern kein positiver Impuls für die Stahlnachfrage mehr kam, da Stahlhändler und Verarbeiter bereits im ersten Quartal ihre Lagerbestände aufgestockt hatten. Darüber hinaus hat die Unsicherheit über die weitere Entwicklung bei den Rohstoff- und Stahlpreisen im Frühjahr zu einer gewissen Kaufzurückhaltung beigetragen. Die konjunkturelle Grundtendenz ist jedoch intakt. Dazu zählt insbesondere, dass der reale Stahlbedarf weiter robust ist und sich auch die Lagerbestände auf einem marktkonformen Niveau befinden. Allerdings sind auch weiterhin Risiken vorhanden. So haben zuletzt vor allem die Walzstahleinfuhren in die Europäische Union zugelegt. Sorge bereiten unverändert die anhaltend hohen Notierungen für die wichtigsten Rohstoffe.

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Freitag, 2. September 2011